Fröhliches Miteinander in der Oerlenbacher Ganztagesschule

Fröhliches Miteinander in der Oerlenbacher Ganztagesschule

Ein Abend zum Werkeln und Essen mit der ganzen Familie

S.A.M – wenn´s gut werden muss! Angelehnt an einen bekannten Werbespruch waren ungefähr vierzig Kinder und Eltern der Einladung der Ganztagesschule S.A.M (GTS) in die Oerlenbacher Schule gefolgt. Die Leiterin der GTS, Silke Zänglein, und Rektor Ulrich Müller freuten sich über den großen Zuspruch. Er zeige das Interesse der Eltern an ihren Kindern und an der Zusammenarbeit mit der Ganztagesschule. Passend zum Namen S.A.M. (soziales und aktives Miteinander) folgte ein Abend des guten Miteinanders. Es war Zeit, um miteinander zu werkeln, miteinander zu essen und miteinander ins Gespräch kommen.

Nachdem jede Familie ihren Kürbis mit Messern, Löffeln und viel Fantasie bearbeitet hatte, standen eine Reihe herrlich gruseliger Halloweenleuchten im Raum. Miteinander entschied man über die Gewinner des Wettbewerbs im Kürbisschnitzen: Yuna Zilla mit Familie errang den ersten Platz. Die zweiten Plätze teilten sich die Familien Scheit und Sawari.

Das gute Miteinander im Team der GTS zeigte sich auch im anschließenden Essen. Die Mitarbeiterinnen hatten gemeinsam Suppe und Kekse für die Gäste vorbereitet. Nachdem alle miteinander aufgeräumt hatten, konnte jeder gesättigt mit einem Familienkürbis nach Hause gehen. Miteinander war dieser Abend zu einem vollen Erfolg geworden.

 

Alles Gute zum Schulstart

Fast 40 neue Erstklässler durfte Rektor Ulrich Müller am 11. September in Oerlenbach begrüßen. Er wünschte ihnen und ihren Eltern alles Gute und viel Freude am Lernen.

Fröhlich starteten sie mit ihren Lehrerinnen Frau Zorn (Klasse 1b in Rottershausen) und Frau Eirich (Klasse 1a in Ebenhausen) ihren gemeinsamen Weg durch die Grundschulzeit.

 

Unsere neuen Kollegen im Schuljahr 18/19

Fabulous Four im Ruhestand

Bewegender Abschied verdienter Kollegen nach mehr als 40 Jahren

 

Als wären 34 Grad Außentemperatur nicht schon genug, gab es kurz vor den Sommerferien auch im Gebäude der Grund- und Mittelschule Oerlenbach warme Worte von vielen Seiten. Anlass war die Verabschiedung von vier langjährigen Lehrkräften in den Ruhestand. Sowohl Bürgermeister Franz Kuhn als auch Personalratsvorsitzender Wolfgang Wittmann würdigten deren jahrzehntelangen Einsatz für die gesamte Schulfamilie. Durch ihre fachliche Kompetenz, ihre Empathie und ein hohes Maß an Verantwortung und Einsatzbereitschaft hätten sich die vier einen guten Ruf bei Schülern, Lehrerkollegen, Schulleitung und Eltern erworben. Auch Pfarrer Klein und die Vertretung des Elternbeirats Frau Sandrock waren sich sicher „Ihr habt Spuren hinterlassen. Wir werden euch vermissen.“

 

Werner Vierheilig arbeitete seit 1982/83 in den Jahrgangsstufen sieben bis neun stets intensiv in Richtung Quali, um seinen Schülern beste berufliche Perspektiven zu ermöglichen. Als ortsansässiger Lehrer pflegte er von Beginn an engen Elternkontakt. Die Ausbildung und Betreuung der Schülerlotsen war ihm all die Jahre ebenso ein wichtiges Anliegen wie das Erstellen und Überwachen des Sicherheitskonzepts in seiner Funktion als Sicherheitsbeauftragter.

Mit Barbara Wittmann verließ ein Fels in der Brandung das Kollegium. Gerade in den unruhigen Zeiten des Übertritts in der vierten Klasse behielt sie das nötige Augenmaß und beriet Eltern kompetent.

Birgit Wetzel unterrichtete in den letzten Jahren im Schulhaus Ebenhausen. Als profilierte Lehrerin der ersten und zweiten Klasse prägte sie ihre Schülerschaft nachhaltig. Die Schulanfänger im Schulhaus Rottershausen lagen Edeltraud Ludwig besonders am Herzen. Mit ihrer liebevollen, ruhigen Art erleichterte sie ihnen stets den Einstieg ins Schulleben.

 

In Anspielung auf die Fabulous Four sang der Lehrerchor zur Beatles-Melodie von Yellow Submarine „Das bedeutet nie mehr früh aufsteh‘n, nicht mehr korrigier‘n, bis Mitternacht fernseh’n.“ Wer nun auf eine lange Rede des Schulleiters wartete, in der die Verdienste der einzelnen Pensionisten gewürdigt würden, wurde enttäuscht. Wie es sich für beliebte Persönlichkeiten gehört, wurden die Fabulous Four nacheinander zum Talk auf die Promicouch gebeten. Hier erfuhren die Gäste in der Aula so einiges über ungewöhnliche Erziehungsmethoden, Vorlieben für Fußballclubs und Hobbies. Die angehenden Ruheständler erinnerten sich dabei gerne an ihre Lehrerzeit und erzählten so manche Anekdote aus dem Nähkästchen. So waren die vergossenen Tränen eher dem Lachen als dem Weinen geschuldet.

 

Die Zukunft der Pensionisten nahm die Fachlehrerin Adelheid Härterich mit ihrer Glaskugel in den Blick. Dabei entdeckte sie endlos dauernde Ferien, die je nach Typ in den Bergen, am Meer oder im eigenen Garten verbracht werden. Mit besten Wünschen hatte sie diese Zukunftsszenarien als Miniaturplastik liebevoll gestaltet und löste damit bei den Beschenkten große Freude aus.

 

Nicht vergessen wurde die gute Seele des Oerlenbacher Schulhauses, Irene Büttner, die nach fast 40 Jahren ihre Tätigkeit als Raumpflegerin beendete. Sie habe nicht nur für Hygiene bei Toiletten und Fußböden gesorgt, sondern auch für die Psychohygiene so mancher Lehrerseele. Viele Lehrkräfte und auch er selbst seien auf dem Weg nach Hause noch für einen kurzen Schwatz bei ihr stehen geblieben, wusste Schulleiter Ulrich Müller zu berichten.

 

Nicht zuletzt verabschiedete sich auch das Team der Ganztagesschule mit Liedern und Tänzen, die die Eigenheiten der fünf Persönlichkeiten gut zum Ausdruck brachten. Die Leiterin der GTS, Silke Zänglein, verglich sie bildhaft mit einer Hand. Ausgestreckt hätten sie jedem Hilfe angeboten und Bereitschaft zur Teamarbeit signalisiert. Bei Bedarf hätte sich diese Hand aber auch zu einer entschlossenen Faust ballen können.

 

Am Ende dieser langen, doch kurzweiligen Verabschiedungsgala revanchierten sich die angehenden Ruheständler ob der gelungenen emotionalen Veranstaltung mit einem großen Lob ihrerseits. „Wir sind uns sicher, dass wir in der tollste Schulfamilie gearbeitet haben, die wir uns wünschen konnten.“

Presseartikel

 

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